KI-Agenten verdrahten Ihr Modell für die virtuelle Inbetriebnahme direkt aus dem CAD – und Ihre Vision-KI wird im laufenden digitalen Zwilling trainiert und getestet, bevor die Hardware existiert.
KI in der virtuellen Inbetriebnahme bedeutet in der Praxis zwei Dinge. Erstens beschleunigt KI das Engineering des Inbetriebnahme-Modells selbst: KI-Agenten wie Claude oder Cursor verbinden sich über den freien, quelloffenen realvirtual MCP-Server mit dem digitalen Zwilling, legen Komponenten an, verdrahten SPS-Signale und fahren Antriebe – Arbeit, die früher Tage gekostet hat. Zweitens nimmt der digitale Zwilling KI-Systeme virtuell in Betrieb: Vision-Modelle werden mit synthetischen Daten aus dem Zwilling trainiert und an der simulierten Maschine getestet, bevor das erste reale Teil produziert ist.
realvirtual.io deckt beide Richtungen auf einer Unity-basierten Plattform ab: Dasselbe Modell, das ein KI-Agent für die virtuelle Inbetriebnahme mit aufbaut, erzeugt später die Trainingsdaten für Ihre Vision-KI – und führt das trainierte Modell im Integrationstest mit der realen SPS live aus.
Der realvirtual MCP-Server integriert KI-Agenten direkt in den Engineering-Workflow: über 150 Werkzeuge, mit denen die KI Komponenten anlegt, Kinematiken definiert, PLCInput- und PLCOutput-Signale verdrahtet und Antriebe in der Simulation fährt. Das Wissen des Zwillings wird strukturiert an das LLM übergeben – und weil realvirtual Professional mit vollem C#-Quellcode ausgeliefert wird, versteht die KI das Framework aus demselben Code, den auch Sie lesen können.
Das KI-Backend wählen Sie frei: beim EU-Hoster oder komplett lokal. Das Ergebnis ist ein fertig verdrahtetes Modell für die virtuelle Inbetriebnahme aus den CAD-Daten in Stunden statt Tagen – von Ihnen geprüft, an Ihrer Steuerung getestet.
Mit realvirtual AIBuilder wird der digitale Zwilling zum Trainingsgelände für industrielle Vision-KI: Er erzeugt synthetische Trainingsdaten – Bilder mit pixelgenauen Ground-Truth-Labels für Objekterkennung, Klassifizierung, Segmentierung und Pose-Estimation – direkt aus Ihrer CAD-Geometrie, mit Variatoren für Beleuchtung, Position und Textur.
Das Training eines YOLO-basierten Modells ist ein Klick; das trainierte Netz wird als Standard-ONNX-Modell exportiert und läuft über Unity Sentis in der Simulation. Ihr Kamerasystem ist virtuell in Betrieb genommen, bevor die Kamera montiert ist – ohne aufwändiges Sammeln realer Bilddaten an der laufenden Linie.
KI im Zwilling ist kein Demo-Video – sie ist in die Signalarchitektur verdrahtet. Das Vision-Modell klassifiziert, das Ergebnis wird auf SPS-Signale geschrieben, die Steuerung reagiert, Aktoren antworten: Der komplette KI-getriebene Prozess wird im Kreis gegen die reale Steuerung getestet – Software-in-the-Loop mit PLCSim Advanced oder Hardware-in-the-Loop mit der realen SPS über eine von 25+ Industrieschnittstellen.
Das ist der Unterschied zwischen einem KI-Experiment und der virtuellen Inbetriebnahme eines KI-Systems: Ablauflogik, Verriegelungen, Timing und das KI-Modell werden gemeinsam validiert – am Schreibtisch, bevor die Inbetriebnahme vor Ort beginnt.
KI-Agenten verbinden sich über den quelloffenen realvirtual MCP-Server mit dem digitalen Zwilling und übernehmen den repetitiven Teil des Modellaufbaus: Komponenten anlegen, Kinematiken definieren, SPS-Signale verdrahten, Testsequenzen fahren. Ingenieure prüfen und verfeinern, statt jedes Signal von Hand zu verdrahten – aus CAD-Daten entsteht in Stunden statt Tagen ein verdrahtetes Modell für die virtuelle Inbetriebnahme.
Ja. realvirtual AIBuilder erzeugt synthetische, automatisch gelabelte Trainingsdaten aus dem digitalen Zwilling, trainiert ein YOLO-basiertes Modell mit einem Klick und führt es als ONNX-Modell in der Simulation aus. Die komplette Vision-Anwendung – Kamera, KI-Modell, SPS-Reaktion – wird virtuell getestet, bevor Hardware existiert.
Jeder MCP-fähige Agent – heute vor allem Claude und Cursor. Der realvirtual MCP-Server ist kostenlos und quelloffen (MIT), bringt über 150 Werkzeuge mit und ist per C#-Attribut erweiterbar. Er steuert den Unity-Editor und die laufende Simulation: Antriebe, Sensoren, SPS-Signale, Roboterkinematik.
Die Simulation läuft lokal auf Ihrem Engineering-PC – CAD-Modelle und Maschinendaten bleiben im Haus. Für die KI-Agenten wählen Sie das Backend selbst: ein EU-gehosteter Dienst oder ein komplett lokales Modell. Es gibt keinen Cloud-Zwang.
Der MCP-Server ist kostenlos und Open Source. realvirtual Starter ist kostenlos; realvirtual Professional kostet 1.250 € netto, einmalig pro Entwickler. Die AIBuilder-Erweiterung für synthetische Daten und Vision-KI-Training kostet 490 € netto, einmalig. Keine Laufzeitgebühren für ausgelieferte Anwendungen.
Das trainierte Netz wird als Standard-ONNX-Modell exportiert und über Unity Sentis in der Simulation ausgeführt. Es klassifiziert live gerenderte Bilder und schreibt Ergebnisse auf SPS-Signale, die Steuerung reagiert – erst Software-in-the-Loop, dann Hardware-in-the-Loop gegen die reale SPS. Was diesen Kreis besteht, geht auf die reale Maschine.
Starten Sie kostenlos mit realvirtual Starter und dem quelloffenen MCP-Server – oder direkt mit Professional: 25+ Schnittstellen, voller Quellcode.