HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
Finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zu realvirtual.io, Installation, Lizenzierung und mehr.
Installation & Anforderungen
Der installierte Unity Editor wird benötigt – entweder Professional oder Standard Lizenz. realvirtual.io funktioniert als Plugin für Unity-Projekte auf Windows, macOS und Linux.
Releases basieren auf dem aktuellen Long Term Stable Release (LTS). Innerhalb der Unity LTS-Versionen können Sie immer bedenkenlos auf den neuesten Stand updaten.
Normalerweise ja, aber nur das aktuelle LTS-Release wird getestet und garantiert. Wenn es jedoch keine dringenden Gründe für eine höhere Version gibt, dann empfehlen wir Ihnen, die entsprechende LTS-Version zu verwenden.
Wir empfehlen einen PC mit mindestens 16GB Arbeitsspeicher, 6 und mehr Kernen und eine aktuelle Spielegrafikkarte.
Unity Personal oder Pro genügt. Unity Industry ist nur nötig, wenn Sie native CAD-Formate wie SolidWorks, CATIA oder NX über den Unity Asset Transformer importieren wollen (PiXYZ, in der Unity-Industry-Lizenz enthalten) – der realvirtual-eigene CADLink importiert STEP, 3MF und JT auch ohne.
Lizenzierung
Alle Personen, die mit dem Unity Editor arbeiten – also digitale Zwillinge darin entwickeln – benötigen auch eine realvirtual.io Lizenz.
Sie können den digitalen Zwilling beliebig und ohne Lizenzkosten weitergeben – jedoch als kompiliertes Build, nicht als editierbares Projekt.
Ja, der Kaufpreis ist einmalig. Jährlich gibt es ein preislich stark reduziertes Upgrade-Paket für Bestandskunden.
Ja, aber nur auf einem Computer und nicht auf mehreren gleichzeitig.
Produkte & Preise
realvirtual.io nutzt die extrem leistungsfähige Unity Engine als Basis statt alles selbst zu entwickeln. Direktvertrieb über Internet reduziert Kosten.
Starter ist kostenlos – ideal für den Einstieg und für Demos. In der Starter-Version fehlen die CAD-Schnittstelle sowie alle Schnittstellen über die Siemens-Systeme hinaus.
Nein, beide sind in Professional enthalten. Diese sind Produkte für Kunden, die nur einzelne Funktionen benötigen.
Bietet fertige parametrische Simulationsbausteine für die Materialflusssimulation – ideal für Systemintegratoren und Materialflusstechnik.
Ja – realvirtual.io Starter ist kostenlos im Unity Asset Store verfügbar. Es enthält eine vollständige Demo-Szene mit Antrieben, Sensoren, Transport und einer Siemens S7-Schnittstelle. Professional bietet eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.
Kauf & Support
Direkt bei realvirtual.io mit Angebot und Banküberweisung, oder über Unity Asset Store mit Kreditkarte.
Optionen sind: Starter kaufen und selbst lernen, an Schulungen teilnehmen, oder "Training on the job" – individuelle Unterstützung per Teams.
Ja. Wir schulen Teams auf realvirtual (Unity und WEB), bauen im 1-Tages-Pilot einen lauffähigen digitalen Zwilling aus Ihren CAD- und Maschinendaten, begleiten die AI-Transformation im Engineering und entwickeln Schnittstellen oder Funktionen in Ihrem Auftrag. Alle Angebote auf der Services-Seite; Kontakt über das Kontaktformular.
realvirtual WEB
realvirtual WEB ist ein quelloffenes, browserbasiertes 3D-HMI und Maschineninformationssystem auf Basis von Three.js und TypeScript. Es verbindet sich über WebSocket oder realvirtual CONNECT mit echten SPSen und zeigt Maschinenzustände live in 3D – Antriebspositionen, Sensorwerte, Alarme und KPIs. Ein Link genügt, und der digitale Zwilling läuft auf jedem Gerät.
Nein. realvirtual WEB unterstützt zwei Wege: Angereicherte GLB-Dateien aus realvirtual.io Professional mit allen Metadaten und Signalbindungen exportieren, oder beliebige Standard-GLB/glTF-Dateien importieren – direkt aus Blender oder per CAD-Konvertierung (z. B. STEP → GLB). Signalbindungen über das offene rv_extras-Schema und eigenes Verhalten über TypeScript-Plugins hinzufügen – keine Unity-Lizenz erforderlich.
realvirtual.io Professional ist ein Unity-basiertes Framework zum Erstellen digitaler Zwillinge – es deckt den gesamten Engineering-Workflow ab: CAD-Import, Verhaltenssimulation, Virtuelle Inbetriebnahme mit echten SPSen und Multi-Plattform-Deployment. realvirtual WEB ist ein leichtgewichtiger browserbasierter Viewer und 3D-HMI zur Auslieferung digitaler Zwillinge an Endanwender – keine Installation, kein Unity nötig. Beide arbeiten zusammen: In Professional bauen, über WEB ausliefern. Oder WEB eigenständig mit jedem GLB-Modell nutzen.
Dual lizenziert. AGPL: kostenlos und Open Source, ohne Support – jedes Projekt, das es nutzt, muss selbst unter AGPL veröffentlicht werden. Commercial: 1.920 € netto pro Entwickler und Jahr – eine Entwicklungslizenz mit inkludiertem Support, die nur während der aktiven Entwicklung gebraucht wird; wer nicht mehr entwickelt, zahlt nicht mehr. Je Deployment fällt genau eine Deployment-Gebühr an (bei überlappenden Anwendungsfällen die höchste zutreffende): 300 € einmalig je ausgelieferter Maschine oder je übergebenem Simulations-/Planungsprojekt (perpetual – läuft ohne Abo weiter; 600 € einmalig mit Live-Anbindung an die Steuerung, inkl. realvirtual-CONNECT-Runtime), 3.000 €/Jahr je internem Standort (inkl. CONNECT-Runtime: alle Protokolle, unbegrenzte Signale und interne User) oder 4.900 €/Jahr je öffentlicher Internet-Applikation. Ausnahme: Showroom- und Demo-Deployments mit Watermark (rein präsentativ, ohne Live-Maschinendaten, ohne Entgelt – kein bezahlter Zugang, kein bezahlter Lieferumfang, kein kommerzielles Angebot darauf) lösen keine Deployment-Gebühr aus. Sie möchten realvirtual WEB als Teil Ihres eigenen Softwareprodukts an Ihre Kunden lizenzieren? Dafür gibt es ein OEM-Modell – sprechen Sie uns an.
realvirtual WEB selbst spricht ein Protokoll: rv WebSocket Realtime v2 – offen dokumentiert, bidirektional, echtzeitfähig. Alles andere läuft über realvirtual CONNECT, das native Gateway mit Treibern für Siemens S7, Beckhoff TwinCAT ADS, OPC UA, MQTT, Modbus TCP, EtherNet/IP, Bosch Rexroth ctrlX, Keba, Festo AX, FANUC, Denso, ABB RobotStudio und SIMIT – inklusive Signalhistorie in InfluxDB. Jedes Drittsystem, das das offene WebSocket-Protokoll spricht, kann die Szene direkt speisen.
Ja. realvirtual WEB ist ein Standard-Vite-Production-Build – ein statischer Dateiserver genügt für die Bereitstellung. Für Live-SPS-Konnektivität ergänzen Sie realvirtual CONNECT: Das native Gateway streamt die Signale in den Browser und bringt die Signalhistorie in InfluxDB gleich mit. Deployment auf eigener Infrastruktur mit voller Kontrolle – keine Cloud-Abhängigkeit, kein Login erforderlich.
Ja. Über WebXR läuft realvirtual WEB auf allen AR- und XR-Geräten direkt – Meta Quest, Apple Vision Pro, HTC Vive, Android/iOS AR. Keine nativen Builds, keine App-Store-Einreichungen. Eine URL funktioniert überall.
Die EU-Maschinenverordnung (gültig ab Januar 2027) ermöglicht vollständig digitale Maschinendokumentation. realvirtual WEB ist bereit: PDFs, technische Zeichnungen und Ersatzteillisten direkt an 3D-Komponenten und Störmeldungen verknüpfen. Versionskontrolle über Gitea gewährleistet Nachverfolgbarkeit und 10+ Jahre Verfügbarkeit. Techniker öffnen einen Link, klicken auf eine Komponente und sehen die relevante Dokumentation im 3D-Kontext.
Nichts außer der Entwicklungsarbeit: Showroom- und Demo-Deployments mit Watermark lösen keine Deployment-Gebühr aus – auch selbst gehostet auf eigener Infrastruktur und öffentlich erreichbar, wobei Ihre Modelle unter der Commercial-Lizenz proprietär bleiben. Drei Bedingungen: Das realvirtual-Watermark bleibt sichtbar, der Inhalt ist rein präsentativ (keine Live-Anbindung an reale Maschinen), und es fließt kein Entgelt – kein bezahlter Zugang, der Showroom ist nicht Teil eines bezahlten Lieferumfangs, und es baut kein kommerzielles Angebot darauf auf. Nur die Developer-Lizenz (1.920 €/Jahr) wird während der aktiven Entwicklung benötigt. Sobald eine dieser drei Bedingungen entfällt, wird eine Deployment-Gebühr fällig: für eine öffentliche Applikation unter eigener Marke oder mit bezahltem Zugang sind das 4.900 € pro Jahr. Das Watermark allein genügt nicht, sobald Endnutzer zahlen.
Ja, unter AGPL-3.0, und Sie dürfen damit auch Geld verdienen. Die AGPL beschränkt nicht die kommerzielle Nutzung, sie beschränkt die Geheimhaltung. Auf diesem Weg muss das vollständige ausgelieferte Produkt unter AGPL-3.0 veröffentlicht werden: Ihr eigener Applikationscode, die Konfiguration und die GLB-Dateien inklusive Ihrer eigenen 3D-Modelle samt rv_extras-Metadaten. Das realvirtual-Watermark bleibt sichtbar, kommerziellen Support gibt es nicht. Die meisten Unternehmen wählen stattdessen die kommerzielle Lizenz, weil sonst ihre Maschinengeometrie und ihre Applikation öffentlich würden. Bedingung des kostenlosen Wegs ist die Offenlegung, nicht der Verzicht auf Umsatz.
Drei Stufen. Alles, was Sie bauen, unter AGPL-3.0 veröffentlichen, inklusive Ihrer 3D-Modelle: 0 €. Modelle, Code und Konfiguration bleiben privat, Watermark sichtbar, Applikation für Endnutzer kostenfrei und ohne Live-Anbindung an eine Maschine: 1.920 € pro Entwickler und Jahr, keine Deployment-Gebühr. Betrieb unter eigener Marke oder mit zahlenden Endnutzern: 1.920 € plus Internet-App-Gebühr von 4.900 € pro Jahr, also 6.820 € pro Jahr bei einem Entwickler. Einbetten heißt immer Arbeit am Source, an unserer TypeScript-Schicht und am Build. Die Developer-Lizenz gilt deshalb für jede Variante, die proprietär bleibt.
Nein. Commercial ist eine einzige Stufe: die vollständige Engine mit allen Modulen als Code im eigenen Deployment, bepreist pro Entwickler plus genau eine Deployment-Gebühr. Es gibt kein Modul-Pricing, keinen Preis pro Nutzer und kein reines Asset-Paket. Die mitgelieferten Beispielszenen, etwa die Campus-Demo und die Logistik-Modelle mit Förderern, Transfers und Drehtischen, sind Teil des Lieferumfangs und kein separat verkaufbares Asset-Pack. Der Hebel für einen günstigeren Einstieg ist die Deployment-Situation (Watermark sichtbar, kostenfrei, keine Live-Daten), nicht ein kleinerer Funktionsumfang.
realvirtual CONNECT
Ein natives Gateway als self-contained Anwendung für Windows und Linux: Es spricht Siemens S7, Beckhoff TwinCAT ADS, OPC UA, MQTT, Modbus TCP, EtherNet/IP, Bosch ctrlX und Keba auf beiden Plattformen – Festo AX, FANUC, Denso, ABB RobotStudio und SIMIT unter Windows – und streamt die Signale live in realvirtual WEB im Browser. Das komplette realvirtual WEB ist eingebettet, Demo-Szene inklusive – dazu Signal-Spiegelung, Signalhistorie in InfluxDB und das KI-Diagnose-Backend.
Bis 20 Signale kostenlos (Community-Registrierung, node-locked). Unbegrenzte Signale: Annual 1.250 €/Jahr netto oder Lifetime 3.900 € netto einmalig. Für den Produktivbetrieb mit realvirtual WEB ist CONNECT bereits gebündelt: Die Standort-Fee enthält die CONNECT-Runtime, die maschinenbegleitende Auslieferung mit Live-3D-HMI kostet 600 € einmalig pro Maschine (WEB + CONNECT, perpetual). Im realvirtual WEB Server ist ebenfalls bereits eine CONNECT-Lizenz enthalten. Alle Details auf der CONNECT-Produktseite.
Beides nein. Internet ist nur für die Aktivierung und Deaktivierung nötig – zur Laufzeit validiert CONNECT die Lizenz rein lokal, auch air-gapped; für Netze ohne Internet gibt es die Offline-Aktivierung. Und Unity wird nicht gebraucht: CONNECT ist das Standalone- und Browser-Bein der Plattform – in Unity sprechen die realvirtual-Interfaces direkt mit den Steuerungen.