Testen Sie Ihren SPS-Code an der simulierten Maschine, bevor die Hardware steht – mit einem Werkzeug, dessen Quellcode Sie lesen können.
Bei der virtuellen Inbetriebnahme wird die reale Steuerung – SPS oder Robotersteuerung – gegen ein simuliertes Maschinenmodell in Betrieb genommen. Antriebe, Sensoren und Materialfluss verhalten sich wie an der echten Anlage; der Automatisierungscode läuft unverändert. Fehler in Ablauflogik, Verriegelungen und Signalen fallen auf, solange sie noch am Schreibtisch korrigierbar sind – nicht erst auf der Baustelle.
Im Lebenszyklus des digitalen Zwillings ist das die zweite von vier Stufen: Aus der Vertriebs- und Konzeptsimulation wird das Modell für die virtuelle Inbetriebnahme, später der Integrationstest mit MES und schließlich das 3D-HMI an der laufenden Maschine. Ein Modell, einmal gebaut, über alle Stufen wiederverwendet.
realvirtual wird in Deutschland entwickelt, mit über 18 Jahren Erfahrung in der Automatisierung. Aber ein Herkunfts-Etikett ist kein Argument – Nachprüfbarkeit ist eines: realvirtual Professional kommt mit vollem C#-Quellcode, das Übergabeformat ist offenes GLB, und der Viewer für die Auslieferung steht unter AGPL auf GitHub. Vertrauen Sie nicht dem Etikett. Lesen Sie den Code.
Für die EU-Maschinenverordnung 2027 heißt das: Die Pflicht, digitale Dokumentation über die Lebensdauer verfügbar zu halten, beantworten wir mit Architektur statt mit einem Vertrag – offene Formate und ein quelloffener Viewer können Ihnen nicht weggenommen werden.
Der freie, quelloffene MCP-Server integriert KI-Agenten wie Claude oder Cursor direkt in den Engineering-Workflow: über 150 Werkzeuge, mit denen die KI Komponenten anlegt, Signale verdrahtet und Antriebe fährt. Das Wissen des Zwillings wird strukturiert an das LLM übergeben – und weil der Quellcode offen ist, versteht die KI das Framework aus demselben Code, den auch Sie lesen.
Das KI-Backend wählen Sie frei: beim EU-Hoster oder komplett lokal. So entsteht aus dem CAD-Modell in kürzester Zeit statt in Tagen ein fertig verdrahtetes Modell für die virtuelle Inbetriebnahme.
Die Simulation läuft lokal auf dem Engineering-PC. Es gibt keine GPU-Farm, kein Rechenzentrum, keine Streaming-Infrastruktur und keinen Cloud-Zwang – Ihre Maschinendaten und CAD-Modelle verlassen Ihr Haus nicht.
Ausgeliefert wird lizenzkostenfrei als Standalone-Anwendung für Windows, Linux, macOS und weitere Plattformen. Dokumentation und Maschinenmodelle erreichen Ihre Kunden zusätzlich als GLB im Browser – kostenlos, ohne Installation, ohne Account.
Virtuelle Inbetriebnahme wird in verschiedenen Konfigurationen betrieben – der Unterschied liegt darin, wo der Steuerungscode läuft.
Die Steuerung läuft als Software-Simulation – etwa Siemens PLCSim Advanced oder TwinCAT auf demselben PC. Keine Hardware nötig, beliebig skalierbar, ideal für frühe Tests. realvirtual verbindet sich direkt mit PLCSim Advanced, SIMIT und TwinCAT.
Die reale SPS-Hardware wird über das Netzwerk mit dem simulierten Maschinenmodell verbunden – z. B. eine S7-1500 über S7-TCP oder ein Beckhoff-IPC über ADS. Das reale Zeitverhalten der Steuerung ist Teil des Tests; typische Zykluszeiten von 10–50 ms genügen für flüssige Bewegung.
Regelungs- und Verhaltensmodelle aus MATLAB/Simulink koppeln über FMI direkt an den Zwilling – für Antriebs- und Prozessmodelle, bevor der erste SPS-Code existiert.
Über 25 industrielle Schnittstellen arbeiten mit derselben Signalarchitektur: einmal verdrahtet, beliebig austauschbar – von Siemens S7 und PLCSim Advanced über Beckhoff TwinCAT, OPC UA, MQTT und EtherNet/IP bis zu Robotersteuerungen und FMI/Simulink.
realvirtual Professional, pro gleichzeitig arbeitendem Entwickler – keine Laufzeitgebühren für ausgelieferte Anwendungen. Der Einstieg ist kostenlos: realvirtual Starter mit Siemens-S7-Schnittstelle im Unity Asset Store.
Voraussetzung: eine gültige Unity-Lizenz (nicht im Preis enthalten).
realvirtual Starter ist kostenlos (inkl. Siemens-S7-Schnittstelle). realvirtual Professional kostet 1.250 € netto, einmalig pro Entwickler – ohne Laufzeitgebühren für ausgelieferte Anwendungen. Alle Preise stehen öffentlich auf der Website.
Über 25 Schnittstellen: Siemens S7 und PLCSim Advanced, Beckhoff TwinCAT, OPC UA, MQTT, Modbus, EtherNet/IP, Bosch ctrlX, Keba sowie Robotersteuerungen von KUKA, Fanuc, ABB, Universal Robots und mehr – dazu FMI/Simulink für externe Verhaltensmodelle.
Bei Software-in-the-Loop (SiL) läuft die Steuerung als Simulation (z. B. PLCSim Advanced) auf dem PC, bei Hardware-in-the-Loop (HiL) ist die reale SPS über das Netzwerk angebunden. realvirtual unterstützt beide Wege mit denselben Signalen – vom SiL-Test in der frühen Phase bis zum HiL-Abnahmetest.
Ja. realvirtual Professional wird mit vollem C#-Quellcode ausgeliefert; der Browser-Viewer realvirtual WEB ist als Open Source (AGPL) auf GitHub verfügbar. Das Übergabeformat GLB ist offen dokumentiert.
Nein. Die Simulation läuft lokal auf einem üblichen Engineering-PC. Es ist keine GPU-Farm, kein Rechenzentrum und keine Cloud-Anbindung erforderlich; Ihre Daten bleiben im Haus.
Die virtuelle Inbetriebnahme ist die zweite von vier Stufen des digitalen Zwillings: Konzeptsimulation, virtuelle Inbetriebnahme mit realer Steuerung, Integrationstest mit MES und 3D-HMI an der laufenden Maschine – dasselbe Modell wird über alle Stufen wiederverwendet.