Ein Förderband bringt erst was, wenn irgendwas dahinter merkt, dass gerade ein Teil vorbeigekommen ist. In realvirtual.io übernimmt das ein Sensor, und in diesem Tutorial läuft er als Raycast, ganz ohne Collider.

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Erkennen ohne Collider

Ein leeres GameObject anlegen, dann mit Quick Edit (F1) eine Sensor-Komponente hinzufügen. Auf Raycast umstellen: eine Richtung vom Pivot aus und eine Länge in Millimetern, das ist der ganze Aufbau, kein Box Collider nötig. Im Game-View zeigt sich der Strahl als Linie, und jedes Teil, das ihn kreuzt, kippt den Status des Sensors auf besetzt.

Layer sorgen für Ordnung

Ein Raycast prüft nur Collider auf dem eigenen Layer des Sensors, plus zusätzliche Layer, die man angibt. realvirtual.io hält Teile, Sensoren und Transportflächen auf getrennten Layern, rvMU, rvSensor und rvTransport, und eine Collision-Matrix legt fest, welche davon sich berühren dürfen. Genau das verhindert, dass ein Sensor auf den Bandrahmen oder das Band selbst anspricht, er reagiert nur auf die Teile, die er erkennen soll.

Raycast oder Box Collider

Ein Sensor läuft genauso mit einem Box Collider, dieselben Layer-Regeln gelten in beiden Fällen. Wir setzen hier standardmäßig auf Raycast, weil er die schlankere Variante ist: nichts, womit jeden Frame kollidiert werden muss, günstiger zu berechnen, was ab ein paar Sensoren in einer Zelle spürbar wird.

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Dokumentation: doc.realvirtual.io

Dieser Artikel ist Teil der Serie realvirtual Know-How.